Josef Peil
Josef Peil ore Peils Josep

Das SWR-Fernsehen hat am 30. April einen Bericht über meine Mundartaufzeichnungen in Mastershausen gedreht. Sendeplatz ist Südwest3-RP Landesschau 18.55- 19.45 Uhr. - Sendetermin ist verschoben auf

Donnerstag 31. Mai. Dazu hat mich der Sender auch noch zum Life-Interview ins Studio eingeladen. Also, auf Wiedersehen auf dem roten SWR-Sofa?!?

 

Mundart ist eine praktische Sprache, Gebrauchssprache im Alltag.

Darüber hinaus ist sie eine wunderschöne Sprache zum Dichten und Erzählen. Peter Josef Rottmann und Karl Windhäuser beispielsweise haben es bewiesen.

 

Seit früher Jugend habe ich Spaß an der Mundart, habe mit Begeisterung Rottmann gelesen, teilweise auswendig gelernt und immer wieder gern in Gesellschaft vorgetragen. 

Ich habe immer und möglichst überall Platt gesprochen, auch wenn ich dafür scheel angesehen wurde.

Ende der 70er Jahre habe ich dann die ersten eigenen Gedichte und Erzählungen in hochdeutsch und Mundart geschrieben.

 

Mundart aber ist gesprochene Sprache, und das muss sie auch bleiben. Darum nutze ich die moderne Technik mit Diktiergerät und Bearbeitungsprogramm, um den originalen Klang der Sprache des Volkes zu dokumentieren (siehe "Original Masdascha" und "Masterscher Vielfalt").

Ich selbst verfasse in meiner seit Kindertagen bewahrten Pleizenhausener Ortsmundart Erzählungen, Wortspielereien, Aphorismen und biete diese im Verbund von Schrift und Ton an.



Außen rum  RMV  Josef Peil

1990 kam mein erstes Buch heraus im damals neu gegründeten RMV



Knutschels Erich, Nähliche Sprüch

1993 hat mir Jean-Yves Dousset bei den Briedeler Kulturtagen den Knutschels Erich aus dem Gesicht geschnitten.

Der wurde dann 2000 zum Pseudonym und Titelbild des zweiten Buches "Nähliche Sprüch" und ist nun mein zweites Ich als "Vielosoov".



 

 

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Knutschels Erich, Dousset
Knutschels Erich Zeichnung Jean Yves Dousset

 

Mundart zum Lesen und Hören